Kein Gericht verbindet Generationen so sehr wie ein guter Rinderbraten. Der Duft, der sich schon nach einer Stunde durch die ganze Wohnung zieht, die dunkle, samtige Soße, das zarte Fleisch, das fast von selbst zerfällt – das ist deutsche Küche in ihrer schönsten Form. Dieses Rezept stammt aus einer langen Familientradition und wird bei uns jeden Sonntag mit Liebe gekocht. Kein Schnickschnack, keine exotischen Zutaten – nur ehrliche Zutaten, die gemeinsam etwas Außergewöhnliches ergeben.
Zutaten (für 4 Personen):
- 1,2 kg Rinderbraten (z.B. aus der Schulter oder Keule)
- 2 Zwiebeln
- 2 Karotten
- 1 Stück Sellerie
- 2 EL Butterschmalz
- 250 ml Rotwein
- 400 ml Rinderbrühe
- 2 Lorbeerblätter
- 4 Wacholderbeeren
- Salz, Pfeffer
- 1 TL Tomatenmark
Zubereitung:
- Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Fleisch rundherum mit Salz und Pfeffer kräftig einreiben.
- Butterschmalz in einem Bräter erhitzen. Den Braten von allen Seiten scharf anbraten, bis er eine kräftige braune Kruste hat – das dauert ca. 8–10 Minuten.
- Zwiebeln, Karotten und Sellerie grob würfeln, zum Fleisch geben und kurz mitrösten. Tomatenmark einrühren und 1–2 Minuten anschwitzen.
- Mit Rotwein ablöschen, Rinderbrühe angießen. Lorbeer und Wacholderbeeren hinzufügen.
- Bräter mit Deckel in den Ofen geben. Ca. 2 Stunden schmoren lassen, dabei gelegentlich wenden und mit dem Bratensaft übergießen.
- Fleisch herausnehmen und ruhen lassen. Den Bratensaft durch ein Sieb passieren, bei Bedarf einkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Tipps von Oma:
„Das Geheimnis liegt im Anbraten. Je besser die Kruste, desto aromatischer die Soße.” Reste schmecken am nächsten Tag noch besser – einfach in Scheiben schneiden und in der Soße aufwärmen.
Kategorien: Hauptgerichte › Fleischgerichte Zubereitungszeit: 20 Min. | Garzeit: 2 Std. | Schwierigkeit: Mittel